Die 4. Klassen besuchten am 17. Jänner 2023 die Gedenkstätte Mauthausen. Bei einer interessanten Führung bekamen die Schülerinnen und Schüler einen bleibenden Eindruck über die Gräueltaten in der NS-Zeit.
Hier einige Gedanken und Gefühle von Schülerinnen und Schülern nach dem Besuch:
In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen lernten wir über die Geschichte der Insassen und der Schutzstaffel. Uns wurde erzählt, warum Menschen in das KZ Mauthausen geschickt wurden, egal ob es wegen der Hautfarbe oder der Herkunft war. Die Insassen wurden zur Arbeit im Steinbruch gezwungen. Wir haben Bilder von den Menschen an dem Tag der Befreiung gesehen und wie sie sich nach der Zeit im Konzentrationslager verändert haben. Es gab wenige Überlebende, viele Menschen starben direkt nach der Befreiung. Dieser Tag hat uns geschockt, wir haben aber auch sehr viel gelernt.
Maxi und Markus
„Gänsehaut pur!“
Unser Besuch in der KZ- Gedenkstätte Mauthausen hat mich - und ich denke, auch alle anderen aus meiner Klasse - sehr zum Nachdenken gebracht. Was passiert ist, ist grausam, unvorstellbar und darf nie wieder vorkommen. Ich hoffe für jeden von uns, dass keiner so etwas jemals miterleben muss. Deshalb ist es wichtig, dass wir darüber reden. So viele Menschen wie möglich sollen darüber informiert werden, wie die Gefangenen behandelt wurden, wie man mit einem wertvollen Menschenleben umgegangen ist und wie sie gelitten haben.
So etwas darf auf keinen Fall verharmlost oder sogar vergessen und totgeschwiegen werden!
Lena
Ich bin dankbar, dass ich jetzt mehr darüber weiß und dass ich dort sein durfte. Wahrscheinlich werde ich nochmal hinfahren, damit ich mir alles in Ruhe anschauen und durchlesen kann. Bei allem, was uns unser Guide erzählt hat, habe ich versucht, es mir vorzustellen. Das war sehr schwer für mich, weil alles so unmenschlich war. Als wir in der Duschkabine waren, fühlte ich mich schlecht, dass ich einfach so hineingegangen bin, als wäre es nichts Besonderes, obwohl dort so viele Menschen gestorben sind.
Anesa
Als ich mich umblickte, bekam ich ein ganz mulmiges Gefühl. Wir gingen durch das Haupttor und ich hatte großen Respekt, schließlich wurden hier Leute getötet, misshandelt und schwerst gequält. Am Ende haben wir uns einen Film angeschaut, der mir persönlich sehr nahe gegangen ist. Die Toten wurden einfach alle aufeinander geworfen, meistens in eine Grube. Ich bin einfach froh, dass ich zu dieser Zeit nicht gelebt habe und es in der Zukunft hoffentlich nicht mehr passieren wird.
Theresa
Sehr bedrückend war der Steinbruch mit der Todesstiege. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die Tötungsbereiche und das Krematorium. Wir konnten einen Blick in die Gaskammer werfen. Es fiel mir schwer, mir vorzustellen, was hier alles geschehen ist und dass Menschen auf so eine grauenvolle Art und Weise den Tod gefunden haben. Zum Abschluss sahen wir einen Film, der zeigte teilweise schockierende Bilder und Aufnahmen. An diesen Tag werde ich mich noch lange erinnern.
Kilian
Unser Besuch der Gedenkstätte wird uns bestimmt lange in Erinnerung bleiben. Das Leid, das diese alten Gemäuer gesehen haben, ist unbeschreiblich. Unser Guide führte uns durch Massengräber, Todeskammern, Schlafbaracken und Krematorien, über die wir jede Einzelheit erfuhren. Es ist schockierend, doch die Geschichte ist dazu da, uns zu zeigen: So etwas darf nie wieder geschehen! Jeder Mensch ist gleich viel wert, egal ob Jude, Muslim, Buddhist, ob dunkelhäutig, weiß oder Albino, ob beeinträchtigt, homosexuell oder einfach anderer Meinung. Ich finde es super, wie lebendig uns im Geschichteunterricht gezeigt wird, wie wichtig das ist.
Annika
Ich fand es sehr schockierend was dort geschah. Als wir dort ankamen, bekam jede Klasse einen „Guide“, der uns durch die Gedenkstätte führte. Uns wurde viel erzählt und erklärt. Der Eindruck von Mauthausen ist für mich schrecklich. Ich kann es kaum glauben, was dort alles geschah und was dort den Menschen angetan wurde. Es ist für mich kaum zu fassen. Im empfehle jedem einmal in seinem Leben die Gedenkstätte zu besuchen um zu wissen, wie brutal damals mit Menschen umgegangen wurde.
Emma
